Mithilfe der deutschen Gewerkschaft ver.di wagen erstmals Beschäftigte ohne Papiere ihren Lohn einzuklagen. Ana S, eine junge Frau aus Peru, war die erste, die den Gang vors Gericht wagte. ver.di Gewerkschafter Peter Bremme berichtete darüber kürzlich bei einer Veranstaltung in Wien. Weiterlesen
Auch „Illegale“ haben Rechte – Hausarbeiterin ohne Papiere klagte in Deutschland Lohn ein
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Großbritannien: Jüngste Regierung schaut in Sachen Gleichstellung recht alt aus
Großbritannien habe jetzt die „jüngste politische Garnitur in Europa“ berichtet ein Massenblatt heute über die neue Regierung in Großbritannien. Und auch in den meisten anderen Zeitungen ist von der Jugendlichkeit der Minister die Rede. Was kaum ein Blatt zur Sprache bringt: In puncto Chancengleichheit schaut die britische Regierung recht alt aus. Weiterlesen
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Veranstaltungstipp: Hat die Finanzkrise eine Geschlechterdimension?
Treffen die Auswirkungen der Finanzkrise eher die Frauen – oder doch die Männer, die ja in den Produktionsberufen besonders stark vertreten sind? Wem helfen die Krisenbekämpfungsprogramme, also Banken- und Konjunkturpakete? Und hätte eine Finanzkrise verhindert werden können, wenn mehr Frauen in den Führungspositionen in Finanz und Wirtschaft das Sagen hätten?
Mit diesen Fragen befasst sich eine Diskussionsveranstaltungen mit Expertinnen am 17. März im ega. Weiterlesen
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Lies was Gscheits
Am 20. Jänner 2010 fand sie also statt – die parlamentarische Enquete zur Verteilungs- und Leistungsgerechtigkeit in Österreich. Anlass bzw Aufhänger für die Enquete war die umstrittene Studie von Franz Prettenthaler vom Grazer Joanneum Research, in der dieser behauptete, Familien mit höherem Bruttoeinkommen bliebe netto weniger über als Familien mit sehr niedrigem Einkommen. Umstritten ist die Studie auch deshalb, weil sie gespickt mit Fehlern war….. So heißt es in einem Kommentar in der „Presse“ vom 23. Jänner: „Die ersten beiden Versionen weisen etliche Ungereimtheiten und Fehler auf. Nur einige davon wurden in der Endfassung korrigiert…“ (Kommentar von Rudolf Dujmovits vom Institut für Finanzwissenschaft und Öffentl. Wirtschaft an der Uni Graz). Weiterlesen
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vida für European Podcast Award nominiert
Der Podcast der Gewerkschaft vida wurde in der Kategorie „non Profit“ für den European Podcast Award (EPA) nominiert. Stimm mit und unterstütz´mit deinem Voting die engagierten Podcasterinnen von vida. Du kennst den vida-Podcast noch nicht? Dann hör in eine der Episoden rein, um dich über die Themen des Podcasts und über die Menschen, die bei vida zu Wort kommen, zu informieren.
Bisher erschienen sind Episoden zu den Themen
Work-Life-Balance
Abenteuer Betriebsrat
Unsere Arbeitswelt
In Kürze geht eine weitere Episode online. Passend zur Jahreszeit zum Thema „Wer bringt das Weihnachtsgeld?“.
Mehr zu den Inhalten der einzelnen Episoden findet frau/man auf der vida-Podcast Seite.
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Bei vida kommen die Menschen zu Wort
Gewerkschaft – das sind nicht „nur“ die FunktionärInnen und die hauptamtlichen MitarbeiterInnen – Gewerkschaft, das sind wir alle, die sich dafür entschieden haben, dabei zu sein bei der Bewegung „Gewerkschaft“, um für unsere Interessen einzutreten. Für mehr Verteilungsgerechtigkeit, für gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen, für Chancengleichheit in der Gesellschaft. Die Gewerkschaft vida lässt in ihrem Podcast viele dieser Menschen zu Wort kommen.
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Wie viel verdien ich da?
wage indicator – Lohnspiegel: Reden wir über die Einkommensunterschiede
http://www.wageindicator.org/, http://www.lohnspiegel.de http://www.tusalario.es/ und viele Portale mehr
Ziel ist es, Löhne/Gehälter aus den einzelnen Branchen vergleichbar zu machen, ebenso die Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern. Auch Mindestlöhne, das Einkommen von VIPs und internationale Vergleiche der Einkommenssituation bieten die Internetportale. Im Selbsttest ist der Vergleich des eigenen Einkommens mit dem Durchschnittseinkommen in der entsprechenden Branche/Position möglich.
In der argentinischen Version http://www.elsalario.comgibt es das Spiel „Partnercheck“ für junge Frauen. Ein Avatar, den frau nach Belieben gestalten und kleiden kann, muss wichtige Lebensentscheidungen treffen:
Welche Ausbildung mache ich? Welchen Beruf wähle ich? Welchen Partner und wie ist die Aufteilung der Familienarbeit in verschiedenen Situationen. Davon abhängig gestaltet sich die Einkommens- und Lebenssituation des fiktiven Ichs im Partnercheck. In spielerischer Form sollen junge Frauen dadurch für die Wichtigkeit der Berufswahl sensibilisiert werden.
Die Non-Profit-Foundation, die hinter www.wageindicator.org steht, hat mittlerweile bereits 61 Websites zum Thema für 46 Länder gestaltet. Die Internetportale bieten umfassende Info rund um das Thema Einkommen, die Foundation arbeitet dafür mit Unis, Gewerkschaften, der Wirtschaft, Medienpartnern und vielen mehr zusammen und hält auch EU-Gelder.
Für Österreich gibt es ein derartiges Internetportal bislang leider (noch) nicht.
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Wer hat, dem wird gegeben
Ohne große Debatte wurde im Mai von der Regierung die steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten beschlossen. Neben den Kosten für Kindergarten, Hort oder Krippe sind auch die Kosten für die Betreuung durch die Omi, das Au-pair oder den Babysitter absetzbar. Freilich profitieren nicht alle gleichermaßen davon. Die Alleinerzieherin mit dem Mini-Job geht leer aus, der leitende Angestellte kann dagegen den Maximalbetrag von 2.300 Euro pro Kind absetzen und erhält so bis zu 1.150 Euro Steuergutschrift retour. Über die (mangelnde) Verteilungsgerechtigkeit dieser Regelung wurde so gut wie nicht diskutiert. Dagegen erhebt sich jetzt, wo Frauenministerin Heinisch-Hosek AlleinerzieherInnen (mangels Partner) das Kindergeld gleich lang auszahlen will wie Paaren, bei der ÖVP großes Geschrei. Weiterlesen
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US-Unternehmen ziehen gegen Gewerkschaftsrechte ins Feld
Kampf um ein neues Gewerkschaftsgesetz spitzt sich zu. Kein explizit frauenpolitisches Thema, meines Erachtens trotzdem für GewerkschafterInnen wichtig.
Einer Gewerkschaft beizutreten, ohne Vergeltungsmaßnahmen des Chefs befürchten zu müssen – in vielen Ländern der Welt zählt das zu einem selbstverständlichen Arbeitnehmerrecht. In den USA ist dies nicht der Fall. Weiterlesen
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Evelyn Regner – kompetente Gewerkschafterin auf 2. Listenplatz für EU-Wahl
Die SPÖ hat gestern ihre KandidatInnen für die Wahl zum Europäischen Parlament am 7. Juni präsentiert. Auf Platz 2 der Liste kandidiert die Juristin Evelyn Regner, die derzeit die ÖGB-Stabsstelle für Internationales leitet und viele Jahre Leiterin des ÖGB-Büros in Brüssel war. Eine engagierte Gewerkschafterin, die sich dafür einsetzt, dass die Interessen der ArbeitnehmerInnen nicht länger den Binnenmarkfreiheiten und damit den Interessen der Wirtschaft nachgereiht werden. Mehr über Evelyn Regner im folgenden Video (Pressekonferenz vom 13. März mit Harald Ettl und Wilhelm Haberzettl).
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