vida startet eine Initiative gegen Gewalt im Job und lädt BetriebsrätInnen zur Auftaktveranstaltung ein. Am 23. November mit dem Kriminalpsychologen Dr. Thomas Müller. Spitze des Eisberges. An die Öffentlichkeit gelangen meist nur besonders schockierende Vorfälle. Wenn zum Beispiel ein Busfahrer von randalierenden Fahrgästen verletzt oder eine Krankenschwes […]
Ich weiß, es ist schon wieder Richtung Ende des Monats. Und ich hab die Zusammenfassung ‘Neues aus der Blogosphäre’ für den September noch gar nicht geschafft. Umgekehrt: übrigens, allerdings und überhaupt, nicht nur ich bin diesbezüglich säumig – mea culpa -, sondern ihr auch. Die letzte Zusammenfassung ‘Neues aus der Blogosphäre : […]
Geht es nach der FDP in Deutschland sollen Arbeitnehmerrechte beschnitten werden! „Nach einem Bericht der Welt wollen Union und FDP den Einfluss von Gewerkschaftern und Betriebsräten in Unternehmen einschränken. Geplant sollen höhere Hürden bei der Bildung von Betriebsräten sein. Auch die Freistellung von Betriebsräten und die Mitbestimmung in Aufsicht […]
Veröffentlicht am Oktober 4, 2009 von martinafassler
Gewerkschaft – das sind nicht „nur“ die FunktionärInnen und die hauptamtlichen MitarbeiterInnen – Gewerkschaft, das sind wir alle, die sich dafür entschieden haben, dabei zu sein bei der Bewegung „Gewerkschaft“, um für unsere Interessen einzutreten. Für mehr Verteilungsgerechtigkeit, für gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen, für Chancengleichheit in der Gesellschaft. Die Gewerkschaft vida lässt in ihrem Podcast viele dieser Menschen zu Wort kommen.
Ziel ist es, Löhne/Gehälter aus den einzelnen Branchen vergleichbar zu machen, ebenso die Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern. Auch Mindestlöhne, das Einkommen von VIPs und internationale Vergleiche der Einkommenssituation bieten die Internetportale. Im Selbsttest ist der Vergleich des eigenen Einkommens mit dem Durchschnittseinkommen in der entsprechenden Branche/Position möglich.
In der argentinischen Version http://www.elsalario.comgibt es das Spiel „Partnercheck“ für junge Frauen. Ein Avatar, den frau nach Belieben gestalten und kleiden kann, muss wichtige Lebensentscheidungen treffen:
Welche Ausbildung mache ich? Welchen Beruf wähle ich? Welchen Partner und wie ist die Aufteilung der Familienarbeit in verschiedenen Situationen. Davon abhängig gestaltet sich die Einkommens- und Lebenssituation des fiktiven Ichs im Partnercheck. In spielerischer Form sollen junge Frauen dadurch für die Wichtigkeit der Berufswahl sensibilisiert werden.
Die Non-Profit-Foundation, die hinter www.wageindicator.org steht, hat mittlerweile bereits 61 Websites zum Thema für 46 Länder gestaltet. Die Internetportale bieten umfassende Info rund um das Thema Einkommen, die Foundation arbeitet dafür mit Unis, Gewerkschaften, der Wirtschaft, Medienpartnern und vielen mehr zusammen und hält auch EU-Gelder.
Für Österreich gibt es ein derartiges Internetportal bislang leider (noch) nicht.
Ohne große Debatte wurde im Mai von der Regierung die steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten beschlossen. Neben den Kosten für Kindergarten, Hort oder Krippe sind auch die Kosten für die Betreuung durch die Omi, das Au-pair oder den Babysitter absetzbar. Freilich profitieren nicht alle gleichermaßen davon. Die Alleinerzieherin mit dem Mini-Job geht leer aus, der leitende Angestellte kann dagegen den Maximalbetrag von 2.300 Euro pro Kind absetzen und erhält so bis zu 1.150 Euro Steuergutschrift retour. Über die (mangelnde) Verteilungsgerechtigkeit dieser Regelung wurde so gut wie nicht diskutiert. Dagegen erhebt sich jetzt, wo Frauenministerin Heinisch-Hosek AlleinerzieherInnen (mangels Partner) das Kindergeld gleich lang auszahlen will wie Paaren, bei der ÖVP großes Geschrei. Weiterlesen »
Veröffentlicht am Juni 21, 2009 von martinafassler
Kampf um ein neues Gewerkschaftsgesetz spitzt sich zu. Kein explizit frauenpolitisches Thema, meines Erachtens trotzdem für GewerkschafterInnen wichtig.
Einer Gewerkschaft beizutreten, ohne Vergeltungsmaßnahmen des Chefs befürchten zu müssen – in vielen Ländern der Welt zählt das zu einem selbstverständlichen Arbeitnehmerrecht. In den USA ist dies nicht der Fall. Weiterlesen »
Die SPÖ hat gestern ihre KandidatInnen für die Wahl zum Europäischen Parlament am 7. Juni präsentiert. Auf Platz 2 der Liste kandidiert die Juristin Evelyn Regner, die derzeit die ÖGB-Stabsstelle für Internationales leitet und viele Jahre Leiterin des ÖGB-Büros in Brüssel war. Eine engagierte Gewerkschafterin, die sich dafür einsetzt, dass die Interessen der ArbeitnehmerInnen nicht länger den Binnenmarkfreiheiten und damit den Interessen der Wirtschaft nachgereiht werden. Mehr über Evelyn Regner im folgenden Video (Pressekonferenz vom 13. März mit Harald Ettl und Wilhelm Haberzettl).
Veröffentlicht am März 15, 2009 von martinafassler
Eine Studie dazu wird von 2 Forscherinnen an der Uni Graz erstellt. Als Interviewpartnerinnen suchen die StudienautorInnen gehörlose Frauen im Alter von 16 bis 24 Jahren aus allen österreichischen Bundesländern. Weiterlesen »
… geht an die NÖN, deren Regionalausgabe für den Bezirk Krems mir kürzlich in die Hände gefallen ist. „Rund um das Europacupspiel-Heimspiel“ lautete der Titel eines Artikels, an dem ich beim Durchblättern hängen blieb. Nicht wegen der originellen Überschrift, auch der „packend“ geschriebene Text des Artikels war nicht der Grund. Nein, Foto und Bildtext hatten es mir angetan. Weiterlesen »
Veröffentlicht am Februar 22, 2009 von martinafassler
Im gesteckt vollen Volkstheater fand heute die Festmatinee zum 70. Geburtstag von Johanna Dohnal statt. Die Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely gratulierte an erster Stelle und skizzierte Johanna Dohnal als Kämpferin gegen Männerbündelei und gegen übertriebenes Weiblichkeitsgetue und für die Vielfalt von Lebensentwürfen. Die nach wie vor unterschiedliche Bewertung von Frauen und Männern brachte Wehsely auf den Punkt: „Männer gelten als zielbewusst, Frauen dagegen schnell als übertrieben ehrgeizig.“ Dabei sei es wichtig klar auszusprechen, dass es um die (Um)Verteilung von Macht gehe. Weiterlesen »
Veröffentlicht am Februar 15, 2009 von martinafassler
GewerkschafterInnen aus dem Gesundheitssektor aus vier Ländern (Deutschland, Österreich, Tschechien und Polen) treffen einander regelmäßig im EU-Projekt „Transformation im Gesundheitswesen“. Ende Jänner 2009 kamen die GewerkschafterInnen in Wels zusammen. Hauptthema des Treffens: Wie können wir die EU so umbauen, dass die Rechte der ArbeitnehmerInnen künftig mehr zählen als der grenzenlose Binnenmarkt?“ Weiterlesen »
Veröffentlicht am Januar 18, 2009 von martinafassler
Tausende Arbeitsplätze in der Industrie brechen in der aktuellen Wirschaftskrise weg. Frauen sind, weil sie häufiger im Dienstleistungssektor arbeiten, (vorerst) vom Anstieg der Arbeitslosigkeit nicht so stark betroffen. „Frauenjobs sind krisenfester“ titelt dazu der Kurier vom Samstag, 17. Jänner 2009. Vor allem Berufe im Bereich Kinderbetreuung und Gesundheit/Pflege werden als „Zukunftsjobs“ gehandelt. Kurier-Redakteur Michael Bachner vergisst in seinem Artikel erfreulicher Weise nicht, zu erwähnen, dass diese „krisensicheren Jobs“ meist weit schlechter entlohnt sind als die „Männer-Jobs“ in der Industrie.