Bei vida kommen die Menschen zu Wort

Gewerkschaft – das sind nicht „nur“ die FunktionärInnen und die hauptamtlichen MitarbeiterInnen – Gewerkschaft, das sind wir alle, die sich dafür entschieden haben, dabei zu sein bei der Bewegung „Gewerkschaft“, um für unsere Interessen einzutreten. Für mehr Verteilungsgerechtigkeit, für gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen, für Chancengleichheit in der Gesellschaft. Die Gewerkschaft vida lässt in ihrem Podcast viele dieser Menschen zu Wort kommen.

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Wie viel verdien ich da?

wage indicator – Lohnspiegel: Reden wir über die Einkommensunterschiede

http://www.wageindicator.org/, http://www.lohnspiegel.de http://www.tusalario.es/ und viele Portale mehr

 Ziel ist es, Löhne/Gehälter aus den einzelnen Branchen vergleichbar zu machen, ebenso die Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern. Auch Mindestlöhne, das Einkommen von VIPs und internationale Vergleiche der Einkommenssituation bieten die Internetportale. Im Selbsttest ist der Vergleich des eigenen Einkommens mit dem Durchschnittseinkommen in der entsprechenden Branche/Position möglich.

 In der argentinischen Version http://www.elsalario.comgibt es das Spiel „Partnercheck“ für junge Frauen. Ein Avatar, den frau nach Belieben gestalten und kleiden kann, muss wichtige Lebensentscheidungen treffen:

 Welche Ausbildung mache ich? Welchen Beruf wähle ich? Welchen Partner und wie ist die Aufteilung der Familienarbeit in verschiedenen Situationen. Davon abhängig gestaltet sich die Einkommens- und Lebenssituation des fiktiven Ichs im Partnercheck. In spielerischer Form sollen junge Frauen dadurch für die Wichtigkeit der Berufswahl sensibilisiert werden.

 Die Non-Profit-Foundation, die hinter www.wageindicator.org steht, hat mittlerweile bereits 61 Websites zum Thema für 46 Länder gestaltet. Die Internetportale bieten umfassende Info rund um das Thema Einkommen, die Foundation arbeitet dafür mit Unis, Gewerkschaften, der Wirtschaft, Medienpartnern und vielen mehr zusammen und hält auch EU-Gelder.

 Für Österreich gibt es ein derartiges Internetportal bislang leider (noch) nicht.

Wer hat, dem wird gegeben

Ohne große Debatte wurde im Mai von der Regierung die steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten beschlossen. Neben den Kosten für Kindergarten, Hort oder Krippe sind auch die Kosten für die Betreuung durch die Omi, das Au-pair oder den Babysitter absetzbar. Freilich profitieren nicht alle gleichermaßen davon. Die Alleinerzieherin mit dem Mini-Job geht leer aus, der leitende Angestellte kann dagegen den Maximalbetrag von 2.300 Euro pro Kind absetzen und erhält so bis zu 1.150 Euro Steuergutschrift retour. Über die (mangelnde) Verteilungsgerechtigkeit dieser Regelung wurde so gut wie nicht diskutiert. Dagegen erhebt sich jetzt, wo Frauenministerin Heinisch-Hosek AlleinerzieherInnen (mangels Partner) das Kindergeld gleich lang auszahlen will wie Paaren, bei der ÖVP großes Geschrei. Weiterlesen »

US-Unternehmen ziehen gegen Gewerkschaftsrechte ins Feld

Kampf um ein neues Gewerkschaftsgesetz spitzt sich zu. Kein explizit frauenpolitisches Thema, meines Erachtens trotzdem für GewerkschafterInnen wichtig.
Einer Gewerkschaft beizutreten, ohne Vergeltungsmaßnahmen des Chefs befürchten zu müssen – in vielen Ländern der Welt zählt das zu einem selbstverständlichen Arbeitnehmerrecht. In den USA ist dies nicht der Fall. Weiterlesen »

Evelyn Regner – kompetente Gewerkschafterin auf 2. Listenplatz für EU-Wahl

Die SPÖ hat gestern ihre KandidatInnen für die Wahl zum Europäischen Parlament am 7. Juni präsentiert. Auf Platz 2 der Liste kandidiert die Juristin Evelyn Regner, die derzeit die ÖGB-Stabsstelle für Internationales leitet und viele Jahre Leiterin des ÖGB-Büros in Brüssel war. Eine engagierte Gewerkschafterin, die sich dafür einsetzt, dass die Interessen der ArbeitnehmerInnen nicht länger den Binnenmarkfreiheiten und damit den Interessen der Wirtschaft nachgereiht werden. Mehr über Evelyn Regner im folgenden Video (Pressekonferenz vom 13. März mit Harald Ettl und Wilhelm Haberzettl).

Wie geht es gehörlosen Frauen beim Jobeinstieg?

Eine Studie dazu wird von 2 Forscherinnen an der Uni Graz erstellt.  Als Interviewpartnerinnen suchen die StudienautorInnen gehörlose Frauen im Alter von 16 bis 24 Jahren aus allen österreichischen Bundesländern. Weiterlesen »

Meine persönliche Frauentagszitrone..

… geht an die NÖN, deren Regionalausgabe für den Bezirk Krems mir kürzlich in die Hände gefallen ist. „Rund um das Europacupspiel-Heimspiel“ lautete der Titel eines Artikels, an dem ich beim Durchblättern hängen blieb. Nicht wegen der originellen Überschrift, auch der „packend“ geschriebene Text des Artikels war nicht der Grund. Nein, Foto und Bildtext hatten es mir angetan. Weiterlesen »

Johanna Dohnal – nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

Im gesteckt vollen Volkstheater fand heute die Festmatinee zum 70. Geburtstag von Johanna Dohnal statt. Die Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely gratulierte an erster Stelle und skizzierte Johanna Dohnal als Kämpferin gegen Männerbündelei und gegen übertriebenes Weiblichkeitsgetue und für die Vielfalt von Lebensentwürfen. Die nach wie vor unterschiedliche Bewertung von Frauen und Männern brachte Wehsely auf den Punkt: „Männer gelten als zielbewusst, Frauen dagegen schnell als übertrieben ehrgeizig.“ Dabei sei es wichtig klar auszusprechen, dass es um die (Um)Verteilung von Macht gehe. Weiterlesen »

Die EU und du – oder:Europa geht uns alle an

GewerkschafterInnen aus dem Gesundheitssektor aus vier Ländern  (Deutschland, Österreich, Tschechien und Polen) treffen einander regelmäßig im EU-Projekt „Transformation im Gesundheitswesen“. Ende Jänner 2009 kamen die GewerkschafterInnen in Wels zusammen. Hauptthema des Treffens: Wie können wir die EU so umbauen, dass die Rechte der ArbeitnehmerInnen künftig mehr zählen als der grenzenlose Binnenmarkt?“ Weiterlesen »

Wie geht´s den Frauen in den Zukunftsjobs?

Tausende Arbeitsplätze  in der Industrie brechen in der aktuellen Wirschaftskrise weg. Frauen sind, weil sie häufiger im Dienstleistungssektor arbeiten, (vorerst) vom Anstieg der Arbeitslosigkeit nicht so stark betroffen.  „Frauenjobs sind krisenfester“ titelt dazu der Kurier vom Samstag, 17. Jänner 2009. Vor allem Berufe im Bereich Kinderbetreuung und Gesundheit/Pflege werden als „Zukunftsjobs“ gehandelt.  Kurier-Redakteur Michael Bachner vergisst in seinem Artikel erfreulicher Weise nicht, zu erwähnen, dass diese „krisensicheren Jobs“  meist weit schlechter entlohnt sind als die „Männer-Jobs“ in der Industrie.

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