Archiv der Kategorie: Frauenpolitik

Veranstaltungstipp: Hat die Finanzkrise eine Geschlechterdimension?

Treffen die Auswirkungen der Finanzkrise eher die Frauen – oder doch die Männer, die ja in den Produktionsberufen besonders stark vertreten sind? Wem helfen die Krisenbekämpfungsprogramme, also Banken- und Konjunkturpakete? Und hätte eine Finanzkrise verhindert werden können, wenn mehr Frauen in den Führungspositionen in Finanz und Wirtschaft das Sagen hätten?

Mit diesen Fragen befasst sich eine Diskussionsveranstaltungen mit Expertinnen am 17. März im ega. Weiterlesen

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Wie viel verdien ich da?

wage indicator – Lohnspiegel: Reden wir über die Einkommensunterschiede

http://www.wageindicator.org/, http://www.lohnspiegel.de http://www.tusalario.es/ und viele Portale mehr

 Ziel ist es, Löhne/Gehälter aus den einzelnen Branchen vergleichbar zu machen, ebenso die Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern. Auch Mindestlöhne, das Einkommen von VIPs und internationale Vergleiche der Einkommenssituation bieten die Internetportale. Im Selbsttest ist der Vergleich des eigenen Einkommens mit dem Durchschnittseinkommen in der entsprechenden Branche/Position möglich.

 In der argentinischen Version http://www.elsalario.comgibt es das Spiel „Partnercheck“ für junge Frauen. Ein Avatar, den frau nach Belieben gestalten und kleiden kann, muss wichtige Lebensentscheidungen treffen:

 Welche Ausbildung mache ich? Welchen Beruf wähle ich? Welchen Partner und wie ist die Aufteilung der Familienarbeit in verschiedenen Situationen. Davon abhängig gestaltet sich die Einkommens- und Lebenssituation des fiktiven Ichs im Partnercheck. In spielerischer Form sollen junge Frauen dadurch für die Wichtigkeit der Berufswahl sensibilisiert werden.

 Die Non-Profit-Foundation, die hinter www.wageindicator.org steht, hat mittlerweile bereits 61 Websites zum Thema für 46 Länder gestaltet. Die Internetportale bieten umfassende Info rund um das Thema Einkommen, die Foundation arbeitet dafür mit Unis, Gewerkschaften, der Wirtschaft, Medienpartnern und vielen mehr zusammen und hält auch EU-Gelder.

 Für Österreich gibt es ein derartiges Internetportal bislang leider (noch) nicht.

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Wer hat, dem wird gegeben

Ohne große Debatte wurde im Mai von der Regierung die steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten beschlossen. Neben den Kosten für Kindergarten, Hort oder Krippe sind auch die Kosten für die Betreuung durch die Omi, das Au-pair oder den Babysitter absetzbar. Freilich profitieren nicht alle gleichermaßen davon. Die Alleinerzieherin mit dem Mini-Job geht leer aus, der leitende Angestellte kann dagegen den Maximalbetrag von 2.300 Euro pro Kind absetzen und erhält so bis zu 1.150 Euro Steuergutschrift retour. Über die (mangelnde) Verteilungsgerechtigkeit dieser Regelung wurde so gut wie nicht diskutiert. Dagegen erhebt sich jetzt, wo Frauenministerin Heinisch-Hosek AlleinerzieherInnen (mangels Partner) das Kindergeld gleich lang auszahlen will wie Paaren, bei der ÖVP großes Geschrei. Weiterlesen

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Wie geht es gehörlosen Frauen beim Jobeinstieg?

Eine Studie dazu wird von 2 Forscherinnen an der Uni Graz erstellt.  Als Interviewpartnerinnen suchen die StudienautorInnen gehörlose Frauen im Alter von 16 bis 24 Jahren aus allen österreichischen Bundesländern. Weiterlesen

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Meine persönliche Frauentagszitrone..

… geht an die NÖN, deren Regionalausgabe für den Bezirk Krems mir kürzlich in die Hände gefallen ist. „Rund um das Europacupspiel-Heimspiel“ lautete der Titel eines Artikels, an dem ich beim Durchblättern hängen blieb. Nicht wegen der originellen Überschrift, auch der „packend“ geschriebene Text des Artikels war nicht der Grund. Nein, Foto und Bildtext hatten es mir angetan. Weiterlesen

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Johanna Dohnal – nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

Im gesteckt vollen Volkstheater fand heute die Festmatinee zum 70. Geburtstag von Johanna Dohnal statt. Die Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely gratulierte an erster Stelle und skizzierte Johanna Dohnal als Kämpferin gegen Männerbündelei und gegen übertriebenes Weiblichkeitsgetue und für die Vielfalt von Lebensentwürfen. Die nach wie vor unterschiedliche Bewertung von Frauen und Männern brachte Wehsely auf den Punkt: „Männer gelten als zielbewusst, Frauen dagegen schnell als übertrieben ehrgeizig.“ Dabei sei es wichtig klar auszusprechen, dass es um die (Um)Verteilung von Macht gehe. Weiterlesen

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Wie geht´s den Frauen in den Zukunftsjobs?

Tausende Arbeitsplätze  in der Industrie brechen in der aktuellen Wirschaftskrise weg. Frauen sind, weil sie häufiger im Dienstleistungssektor arbeiten, (vorerst) vom Anstieg der Arbeitslosigkeit nicht so stark betroffen.  „Frauenjobs sind krisenfester“ titelt dazu der Kurier vom Samstag, 17. Jänner 2009. Vor allem Berufe im Bereich Kinderbetreuung und Gesundheit/Pflege werden als „Zukunftsjobs“ gehandelt.  Kurier-Redakteur Michael Bachner vergisst in seinem Artikel erfreulicher Weise nicht, zu erwähnen, dass diese „krisensicheren Jobs“  meist weit schlechter entlohnt sind als die „Männer-Jobs“ in der Industrie.

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